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Robert-Liefmann-Preis

Für die Auszeichnung der besten Masterarbeiten wird in jedem Studienjahrgang der mit EUR 2.500,- dotierte Robert Liefmann-Preis verliehen.

 

Prof. Dr. Robert Liefmann war ordentlicher Honorarprofessor für Nationalökonomie an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, studierte Rechtswissenschaften und Nationalökonomie und forschte insbesondere auf dem Gebiet Unternehmensverbände (Konventionen, Kartelle). Zu seinen wichtigsten Veröffentlichungen gehören „Kartelle, Konzerne und Trusts“ (1932) und „Beteiligungs- und Finanzierungsgesellschaften: eine Studie über den Effektenkapitalismus“ (1931). Im Dritten Reich wurde er wegen seiner jüdischen Herkunft verfolgt. 1933 entzog man ihm die Lehrbefugnis. Zusammen mit allen badischen Jüdinnen und Juden wurden er und seine beiden Schwestern am 22. Oktober 1940 in das Internierungslager Gurs in Südfrankreich deportiert. Robert Liefmann verstarb infolge der unmenschlichen Lagerbedingungen am 20. März 1941 im nahen Morlaàs.